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PROTAGONISTEN IN EXPERIMENTELLEN REICHEN

18.03. - 30.04.2017

Dimitra Charamandas (CH)

Gergana Mantscheva (CH)

Nora Mesaroš (D)

Anja Sei (D)

VERNISSAGE

17.03.2017, 19:00

EINFÜHRUNG

Miryam Abebe (Kuratorin, CH)

Informationen zur Ausstellung

Alle vier Künstlerinnen haben durch Herkunft und Lebensweg intensive persönliche Erfahrungen gemacht, die sie auf unterschiedliche Weise in ihren Werken verarbeiten.
Mit ihrer Kunst überwinden sie innere und äußere Grenzen, gehen sie auf Spurensuche und entwickeln ihre Identität. Für die eine ist das Experiment überlebenswichtig, eine andere lässt sich in ihrer Heimat inspirieren und experimentiert mit Farbe auf Leinwand oder digital am Bildschirm,
eine Dritte nimmt uns mit Graphitzeichnungen in verschiedene Reiche mit und die Vierte verarbeitet
in ihren ganz persönlichen Bildreichen die Folgen eines schweren Unfalls.

Gergana Mantscheva (1975*) ist in Sofia, Bulgarien geboren und aufgewachsen und lebt und arbeitet heute in Solothurn. Nach dem Gymnasium hat sie an der Nationalen Kunstakademie Sofia Malerei studiert. In den letzten Jahren beschäftigt sich die Künstlerin konsequent mit Fragen der Identität und des Fremdseins und versucht in ihren Bildern die “verlorene“ Heimat zurückzuholen.

Dimitra Charamandas (1988*) mit griechischen Wurzeln, ist in Solothurn aufgewachsen und lebt und arbeitet heute in Amsterdam, Solothurn und Bern. Sie hat den Bachelor of Arts an der Hochschule Luzern - Design und Kunst gemacht und bewegt sich in ihrer Bildwelt im Spannungsfeld 
zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion. Dabei beschäftigt sie das Verborgene, das Ungesagte, die offen gelassene Stelle. Ausgangspunkt für eine Arbeit kann ein Missverständnis sein, ein Wort, ein Ort, eine Behauptung, ein Fehler. 

Nora Mesaroš (1990*) ist in Zrenjanin, Serbien, geboren und aufgewachsen. Sie hat den Bachelor an der Akademie der Künste in Malerei in Novi Sad, Serbien gemacht. Heute lebt sie in Dresden und studiert an der Hochschule für Bildende Künste Dresden bildende Kunst. „Das ist der Lauf der Dinge“ ist der Titel einer Serie von Zeichnungen, die in Deutschland entstanden, nachdem sie Serbien verlassen hatte. Als Vorlage zu diesen Arbeiten dienten vorhandenen Fotos der Familie und von Landschaften ihrer Heimat. Durch Aneignung und Absorption des vorhandenen Bildes und Transformation in einen anderen Zusammenhang, wird eine neue Bedeutung erzeugt.

Anja Sei (1970*) ist in Dresden geboren und aufgewachsen. Sie hat an der Hochschule für Bildende Künste Dresden studiert und war Meisterschülerin bei Ralf Kerbach. Landschaft und Figur prägen ihre Motive, doch ihr eigentliches Thema ist die Farbe. In ihren verträumten Figurenbildern steht der Mensch im Mittelpunkt, schemenhaft in zarte Pastelltöne getaucht und doch von scharfen Linien umrissen. Ihre somnambulen Gestalten stellt die Künstlerin in imaginäre Räume. Flach und kantig sind sie Projektionsflächen für die Sehnsucht nach Stille und Schönheit.

Detlev Peters

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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